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Willkommen beim Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V.

Wir bieten Planungs- und Ausführungssicherheit in der Schadstoffsanierung.



Aktuelles

DCONex Messe und Kongress für Schadstoff-Management und Altlastensanierung 


Safe the date 2018: 17.-18.01.2018 in Essen


Das neue Format der DCONex, mit dem internationalen Fachkongress als Denkfabrik der Branche und der begleitenden Ausstellung mit konkreten technischen Lösungen und Best Practise-Beispielen für die Anwender, sowie der Einbezug von Wissenschaft und Forschung hat sich bewährt und wurde von den Branchenexperten sehr gut angenommen. Dabei setzen der fachliche Träger, der Gesamtverband Schadstoffsanierung GVSS, Berlin und der Messeveranstalter AFAG, Nürnberg weiterhin auf den Messe- und Kongressplatz Essen.

Weitere Informationen für Besucher, Aussteller 
und Journalisten: www.dconex.de

Praxistaugliche Regelungen für Ausschreibung und Vergabe von Bau- und Abbruchleistungen notwendig

Der Referentenentwurf der Mantelverordnung für mineralische Ersatzbaustoffe und Bodenmaterial wird vom GVSS kritisch in Bezug auf die Ausschreibung und Vergabe von Bau- und Abbruchleistungen gewertet.

Im Bauabfallbereich muss an der Anfallstelle, vor Aufnahme/Abfuhr des Materials, jeweils verlässlich in jedem Einzelfall ermittelt werden, wie der angefallene mineralische Abfall bzw. das Bodenmaterial beschaffen ist, wie abfallrechtlich einzustufen ist und ob bzw. wie verwertet oder beseitigt werden muss. Die Materialien sind somit vor Ausschreibungen zur Vergabe der Bau- und Entsorgungsleistungen nach Qualitäten und Mengenvorausschau eindeutig zu beschreiben.

Mit Urteil vom 10.08.2012 (20 A 222/10) hat diesbezüglich das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) klargestellt, dass durch Beauftragung eines Abbruchunternehmens eine entscheidende und maßgebliche Ursache zur Entstehung der Abfälle gesetzt ist. Bei eindeutigem Vertragsverhältnis, durch das der „Auftraggeber“ (Bauherr) einen „weisungsgebundenen Auftragnehmer“ zu einer Tätigkeit veranlasst und verpflichtet, bei der Abfall entsteht, entspricht es nach dem Urteil des OVG NRW dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, dass der Auftraggeber als abfallrechtlich entsorgungsverantwortlicher Erzeuger (Abfallerzeuger) anzusehen ist. Dies entspricht zugleich der Rechtsauffassung, dass mit der Bekundung des Entledigungswillens die maßgebliche Ursache zur Entstehung von Abfall gesetzt ist.

Mit dem Referentenentwurf der Mantelverordnung sind die in der Praxis zwingend erforderlichen exakten Abfallbeschreibungen für die Vergabe der Leistungen an ausführende Unternehmen im Rahmen von Ausschreibungen nicht möglich.

Auch aufgrund der Zusammensetzung der Materialien aus den Abbruch- und Rückbaumaßnahmen, welche sich in den nächsten Jahren massiv ändern wird bzw. sich bereits geändert haben, sieht der GVSS ein weiteres folgenschweres Problem. Klassische Massivbauweisen (Klinker, Ziegel usw.) wurden ab den 60er/70er Jahren durch den Einsatz von Verbundmaterialien ersetzt. Im Gleichklang mit Leichtbauweisen, Porenbeton, Sandwich-Platten, Beschichtungen und nicht abtrennbaren Dämmstoffen etc. wurden auch asbesthaltige Fliesenkleber und Spachtelmassen in Gebäuden verbaut. Wenn nun der Bauherr nicht gemäß dem Verursacherprinzip für die ordnungsgemäße Sammlung und Kennzeichnung von asbesthaltigen Abfall als gefährlicher Abfall nach §8 Absatz 2 Gefahrstoffverordnung (Kennzeichnungspflicht) in der Verantwortung steht, werden Materialien bei der Erkundung nicht ermittelt, gelangen in den Recyclingprozess und verbleiben im Wirtschaftskreislauf.

Ziel muss es aber sein, eine klare Verantwortung bereits in der Planung und Ausschreibung von Baumaßnahmen festzusetzen, um auch dadurch den verantwortungsbewussten selektiven Rückbau zu fördern. So kann realisiert werden, dass auch Asbest als gesonderter Abfallstrom erfasst und aus dem Wirtschaftskreislauf ausgeschleust wird.

TRGS 519 – Auffrischung für Asbest-Sachkundige bundesweit

Mit der Neufassung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verlieren
Sachkundenachweise, die vor dem 1. Juli 2010 erworben wurden,
am 01.07.2016 automatisch ihre Gültigkeit.

Der GVSS e.V. bietet bundesweit behördlich anerkannte Fortbildungslehrgänge nach Bedarf an.

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Fachkonferenz am 18.06.2015 in Essen:
Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden


Auf der mit 240 Teilnehmern gut besuchten Fachkonferenz wurde erstmals das VDI/GVSS-Papier “Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden – Diskussionspapier zu Erkundung, Bewertung und Sanierung” veröffentlicht und kann jetzt hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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VDI/GVSS 6202 Blatt 1
“Sanierung schadstoffbelasteter Gebäude und Anlagen”
im Oktober 2013 erschienen

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