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Aktuelles

 

Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V.

Wir bieten Planungs- und Ausführungssicherheit in der Schadstoffsanierung.

Verbändestellungnahme zur fachgerechten Entsorgung und zum Recycling asbesthaltiger Bau- und Abbruchabfälle


Der im „Nationalen Asbestdialog“ diskutierte Umgang mit Asbestfunden in Spachtelmassen und Fliesenklebern, auf welche der GVSS in 2015 erstmals mit dem VDI/GVSS-Papier “Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden – Diskussionspapier zu Erkundung, Bewertung und Sanierung” öffentlich verwiesen hat, sowie auch aktuelle Asbestfunde aus 2018, wie Abstandhalter und Mauerstärken / Spannhülsen im Betonabbruch und die in Berlin/Brandenburg auf Grundlage des SBB-Merkblattes zur Entsorgung asbesthaltiger Dachpappenabfälle diskutierten Probleme in der Praxis waren Grundlage für eine Abstimmung von acht Verbänden zur praxistauglichen Ausgestaltung des Rechtsrahmens zum Umgang mit asbesthaltigen Bau- und Abbruchabfällen, damit zukünftig auch die Verwertung gering belasteter Materialien erfolgen kann.

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DCONex 2020


Save the Date:
Der nächste DCONex-Fachkongress findet vom 22.01 – 23.01.2020
in Essen statt.

Der Kongress wird wieder vom Nürnberger Messeveranstalter AFAG in Kooperation mit dem Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS) und der Rudolf Müller Mediengruppe durchgeführt.

Nationaler Treffpunkt für Schadstoff-Experten

Der DCONex-Fachkongress 2019 mit begleitender Ausstellung schließt dieses Jahr nach zwei Kongresstagen mit einer positiven Bilanz: Rund 500 Kongressteilnehmer besuchten die Fachvorträge und Diskussionsrunden von über 30 namhaften Referenten.
Mit der begleitenden Fachausstellung und Möglichkeiten zum Networking mit Kollegen und Experten wird die DCONex zum jährlichen Treffpunkt der Branche.

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Recycling ohne Gefahrstoffe kann knappe Ressourcen ersetzen


Abbruch- und Rückbaumaßnahmen im Gebäudebestand bergen einen großen Schatz der mineralischen Stoffströme Kies, Sand und Zement. Natürlich vorkommende Ressourcen an Fest- und Lockergestein sind im Regelfall in Deutschland vorhanden, deren Abgrabungen stehen jedoch in vielfältigen Nutzungskonflikten. Mit dem aktuellen Bauboom sind bereits gesicherte Versorgungszeiträume bedroht und ein Umdenken ist notwendig um eine Alternative zu den natürlichen Vorkommen zu schaffen und den Flächenbedarf zu reduzieren.

Nur die qualifizierte Beschreibung anfallender Stör- und Gefahrstoffe in den Ausschreibungen von Bau- und Entsorgungsleistungen wird uns die Qualität der Sekundärquellen an mineralischen Rohstoffen erhalten.

Der Gesetzgeber hat auf diese Problematik bereits reagiert und in einem ersten Schritt die Verordnungsermächtigung des Chemikaliengesetzes in 2017 erweitert. Diese enthält nun eine Regelung zu Informations- und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers von Tätigkeiten an Bauwerken oder Erzeugnissen über darin vorhandene Gefahrstoffe. (§19 Abs. 3, Nr 16).

Der Stand der Technik ändert sich rapide, die VDI 3876E „Messen von Asbest in Bau- und Abbruchabfällen und daraus gewonnenen Recyclingmaterialien – Probenahme und Analyse“ regelt die Aufbereitung zur Bestimmung geringster Mengen von Asbest im Bauschutt. Die gerade final bearbeitete VDI-Richtlinie 6202 – Blatt 3 „Schadstoffbelastete bauliche und technischen Anlagen – Asbest“ wird speziell die Erkundung und Bewertung von Asbest in baulichen Anlagen regeln.

Es zeichnet sich bereits ab, dass zukünftig mehr kontrolliert werden kann und entsprechend vorab mehr überprüft werden muss. Das wird gravierende Auswirkungen haben auf den in diesem Zusammenhang immer wichtiger werdenden Baubestand. Mit geeigneten Festlegungen zur Ermittlung von Gefahrstoffbelastungen im Vorfeld von Baumaßnahmen können Störstoffe ermittelt und wirtschaftlicher gezielt aus dem Wirtschaftskreislauf ausgeschleust werden in dem sie erst gar nicht in das Recycling gelangen. Diese Botschaft geht an die Planer und Bauherren. Finanzielle Sicherheit wird nur noch über die Beachtung der vollständigen Kreislauffähigkeit erreicht werden können.

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Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden


Bereits auf der mit 240 Teilnehmern gut besuchten Fachkonferenz im Juni 2015 wurde erstmals das VDI/GVSS-Papier “Asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber in Gebäuden – Diskussionspapier zu Erkundung, Bewertung und Sanierung” veröffentlicht und kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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VDI/GVSS 6202 Blatt 1
“Sanierung schadstoffbelasteter Gebäude und Anlagen”
im Oktober 2013 erschienen

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