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12.02.2019

DCONex 2019

Essen – „Die DCONex ist mittlerweile eine Pflichtveranstaltung für alle, die mit Schadstoffen umgehen müssen und die sichere Handhabung damit professionalisieren möchten.

Das Konzept ging erneut auf“, so Henning Könicke, Geschäftsführer des DCONex-Veranstalters AFAG Messen und Ausstellungen. Die Verbindung von einem hochkarätigen Kongress mit der begleitenden Ausstellung brachte sowohl fachliche Informationen über aktuelle Entwicklungen sowie die Experten, Dienstleister und Sanierungskonzepte bei einer Veranstaltung zusammen.

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28.11.2018

Recycling ohne Gefahrstoffe kann knappe Ressourcen ersetzen

Abbruch- und Rückbaumaßnahmen im Gebäudebestand bergen einen großen Schatz der mineralischen Stoffströme Kies, Sand und Zement. Natürlich vorkommende Ressourcen an Fest- und Lockergestein sind im Regelfall in Deutschland vorhanden, deren Abgrabungen stehen jedoch in vielfältigen Nutzungskonflikten. Mit dem aktuellen Bauboom sind bereits gesicherte Versorgungszeiträume bedroht und ein Umdenken ist notwendig um eine Alternative zu den natürlichen Vorkommen zu schaffen und den Flächenbedarf zu reduzieren.
Nur die qualifizierte Beschreibung anfallender Stör- und Gefahrstoffe in den Ausschreibungen von Bau- und Entsorgungsleistungen wird uns die Qualität der Sekundärquellen an mineralischen Rohstoffen erhalten.
Der Gesetzgeber hat auf diese Problematik bereits reagiert und in einem ersten Schritt die Verordnungsermächtigung des Chemikaliengesetzes in 2017 erweitert. Diese enthält nun eine Regelung zu Informations- und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers von Tätigkeiten an Bauwerken oder Erzeugnissen über darin vorhandene Gefahrstoffe. (§19 Abs. 3, Nr 16).

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31.07.2017

Chemikaliengesetz und Nationaler Asbestdialog

Die am 28.07.2017 in Kraft getretene Änderung des Chemikaliengesetzes, welche die Ermächtigungsgrundlage um die Informations- und Mitwirkungspflichten des Bauherrn erweitert, lässt die Branche der Bau- und Abbruchunternehmen und der Schadstoffsanierer hoffen. Der Nationale Asbestdialog, veranstaltet vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), ermöglichte in drei Dialogforen den von den neuen Asbestfundstellen betroffenen Verbänden, zusammen mit den Ministerien einen Maßnahmenkatalog zu entwickeln, der die Bedürfnisse der Branche miteinbindet. Die intensive Zusammenarbeit konnte als voller Erfolg gewertet werden. Die Dialogpartner Gesamtverband Schadstoffsanierung und der Deutsche Abbruchverband machen jedoch auf einige Punkte aufmerksam, denen der Asbestdialog bisher nicht gerecht werden konnte:

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10.07.2017

Chemiklaiengesetz und Bauherrenpflicht

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. und der Gesamtverband Schadstoffsanierung GVSS e.V. begrüßen die Einmütigkeit von Bundesrat und Bundestag bezüglich der Bauherrenpflicht im Rahmen der Änderung des Chemikaliengesetzes. Der Bundesrat bestätigte in der Beschlussfassung vom 07.07.2017 die Änderungen des Bundestages. Beide Gremien fordern die Einführung einer neuen Nummer 16 unter §19 Abs. 3 des Chemikaliengesetzes, diese regelt:

„…welche Informations- und Mitwirkungspflichten derjenige hat, der Tätigkeiten an Erzeugnissen oder Bauwerken veranlasst, welche Gefahrstoffe enthalten, die durch diese Tätigkeiten freigesetzt werden können und zu besonderen Gesundheitsgefahren führen können.“

So ist der Auftraggeber im Vorfeld einer Beauftragung verpflichtet, sämtliche Informationen zu Art und Umfang vorhandener Gefahrstoffe zu ermitteln und dem Auftragnehmer zu übergeben.

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03.03.2017

Appell der Branchenverbände: Mantelverordnung auf den Weg bringen

Die Branchenverbände BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe e.V. (BRB) und der Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V. (GVSS) fordern, die Mantelverordnung noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen. Der Appell richtet sich an die Bundesregierung und den Bundesrat, die sich nach Abschluss der Verbändeanhörung mit der Verordnung befassen.

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